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SelbstmordSelbstmord, Freitod bzw. Suizid nennt man die absichtliche aktive Beendigung des eigenen Lebens. Selbstmord ist überwiegend eine Verzweiflungstat vor dem Hintergrund hohen Leidensdrucks und subjektiver Hoffnungslosigkeit. Als häufigste Ursache oder zumindest Mitursache werden Depressionen und depressive Verstimmungen erachtet. Überdurchschnittlich hohe Selbstmordraten finden sich bei Menschen mit Schizophrenie, rassistisch, politisch und religiös Verfolgten sowie bei Suchtmittelabhängigen und unheilbar Kranken. Während gerade bei Letzteren oft von einem Bilanz-Selbstmord nach rationaler Abwägung des Für und Wider des bisherigen Lebens, der augenblicklichen Situation und der zukünftigen Möglichkeiten ausgegangen wird, sind die meisten Selbstmorde eher als Kurzschlusshandlung zu interpretieren, die bei rechtzeitiger Einflussnahme von außen zu verhindern gewesen wären. In Deutschland bringen sich jährlich etwa 14000 Menschen um. Die Selbstmordrate ist damit deutlich höher als die der Verkehrstoten mit durchschnittlich 9500 Opfern pro Jahr. Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen, die Rate steigt mit dem Lebensalter an. Mancher versuchte oder vollendete Selbstmord ist als appellativer Selbstmord bzw. Selbstmordversuch zu verstehen, also als Versuch, die Umwelt auf den hohen Leidensdruck, der mit einer gegebenen eigenen Situation verbunden ist, hinzuweisen. Mehr zum Thema Selbstmord im Web
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